Sungrow SBR Speicher
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Aus der SBR-Serie sind bei uns drei Artikel bestellbar: das Batteriemodul Premium mit 3,2 kWh für 1.099 €, das SBR064 mit 6,4 kWh für 2.499 € und das SBR096 mit 9,6 kWh für 3.199 €. Alle tragen den Versionsstand V13.2, sind Hochvolt-Systeme mit LFP-Zellen und bis 25,6 kWh erweiterbar. 180 Einzelmodule und 54 SBR096 liegen ab Lager Stettfeld. Preise mit 0 % Mehrwertsteuer nach § 12 Abs. 3 UStG, der Steuersatz ist im Bestellvorgang wählbar.
Stand: September 2026
Der Baukasten besteht aus einem einzigen Modul
SBR ist kein Gerät, sondern ein Stapel. Jedes Modul bringt 3,2 kWh, das SBR064 besteht aus zwei, das SBR096 aus drei Modulen. Daraus ergibt sich die gesamte Größenlogik der Serie: 6,4 — 9,6 — 12,8 — 16,0 — 19,2 — 22,4 — 25,6 kWh. Acht Module sind das Maximum. Andere Kapazitäten sind nicht konfigurierbar, weil es keine halben Module gibt. Das ist beim Planen wichtiger, als es klingt. Wer 11 kWh haben möchte, muss sich zwischen 9,6 und 12,8 kWh entscheiden — ein Zwischenschritt existiert nicht.
Einzelmodul und Paket sind nicht dasselbe
Drei Einzelmodule kosten zusammen 3.297 €, das fertige SBR096 mit derselben Kapazität 3.199 €. Beim SBR064 ist es umgekehrt: zwei Module einzeln 2.198 €, das Paket 2.499 €. Der Unterschied liegt darin, dass die Pakete als komplette Speicher geliefert werden, das Einzelmodul dagegen die Erweiterung eines bereits vorhandenen Stapels ist. Kauf ein Einzelmodul also zum Nachrüsten, nicht als Einstieg. Für sich allein ergibt es kein funktionierendes System.
Größere SBR-Stufen stehen derzeit nicht im Shop
Bestellbar sind aktuell nur 6,4 und 9,6 kWh. Die vorkonfigurierten Stufen darüber sind bei uns momentan nicht freigeschaltet. Wenn du mehr Kapazität brauchst, gibt es zwei Wege: das SBR096 mit Einzelmodulen auf bis zu 25,6 kWh aufstocken, oder gleich zur größeren SBH-Serie mit 5,0-kWh-Modulen wechseln, die in Fünferschritten bis 40 kWh reicht. Welcher Weg sinnvoller ist, hängt auch am Wechselrichter. Den Überblick über beide Baureihen gibt es unter Sungrow Speicher.
Ohne passenden Hybridwechselrichter läuft nichts
Ein SBR-Stapel hat keinen eigenen Wechselrichter. Er wird gleichstromseitig an einen Sungrow-Hybridwechselrichter angeschlossen, der PV-Ertrag, Batterie und Hausnetz zusammenführt. In Frage kommen die dreiphasigen Geräte der RT-Serie — SH5.0RT, SH6.0RT, SH8.0RT und SH10RT-20 — sowie die T-Serie von SH5T bis SH25T-V11, alle unter Sungrow Wechselrichter. Ob deine Kombination aus Speicher- und Wechselrichterversion freigegeben ist, klärst du besser vor der Bestellung. Bei Hochvoltspeichern ist das die häufigste Fehlerquelle. Was Hochvolt gegenüber Niedervolt bedeutet, erklären wir unter Stromspeicher 10 kWh.
V13.2 steht im Namen, und das aus gutem Grund
Alle drei bestellbaren SBR-Artikel tragen den Versionsstand V13.2. Diese Kennung ist kein Zierrat im Produktnamen, sondern entscheidet mit darüber, ob Module untereinander und mit dem Wechselrichter zusammenarbeiten. Wenn du einen bestehenden Stapel erweiterst, der vor einigen Jahren geliefert wurde, prüfe vorher, welchen Stand deine vorhandenen Module tragen — gemischte Stapel sind kein Selbstläufer und im Zweifel eine Sache für den Installateur. Beim Neukauf stellt sich die Frage nicht, weil alle Artikel aus derselben Generation stammen. Deshalb schreiben wir den Versionsstand in jeden Produktnamen, statt ihn im Datenblatt zu verstecken.
Was der Speicher kostet
Je Kilowattstunde liegt das SBR064 bei rund 390 €, das SBR096 bei rund 333 € und ein Einzelmodul bei rund 343 €. Der Preisvorteil größerer Stapel fällt bei SBR damit kleiner aus als bei der SBH-Serie, wo er bis auf rund 260 € je kWh sinkt. Rechne zum Speicherpreis noch Wechselrichter, Zähler und Montage dazu. Der Speicher ist selten mehr als die Hälfte der Gesamtrechnung.