Kurz beantwortet
Eine Solaranlage wandelt Sonnenlicht in den Solarmodulen zu Gleichstrom um, ein Wechselrichter macht daraus nutzbaren Wechselstrom für das Hausnetz. Der erzeugte Strom wird zuerst im eigenen Haushalt verbraucht, ein Speicher puffert den Überschuss für später, und was übrig bleibt, fließt gegen die Einspeisevergütung von 7,78 ct pro kWh ins öffentliche Netz.
Stand: Juli 2026
Von der Sonne zum Strom im Haus
Solarmodule bestehen aus Siliziumzellen, die einfallendes Sonnenlicht direkt in elektrische Energie umwandeln, den sogenannten photovoltaischen Effekt. Dabei entsteht Gleichstrom, mit dem sich Haushaltsgeräte nicht direkt betreiben lassen. Ein Wechselrichter wandelt diesen Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um und speist ihn ins hauseigene Stromnetz ein, von dort aus versorgt er ganz normal Steckdosen und Geräte im Haushalt.
Eigenverbrauch, Speicher und Einspeisung
Der erzeugte Strom wird immer zuerst für den direkten Eigenverbrauch im Haushalt genutzt, das ist wirtschaftlich am sinnvollsten. Reicht der eigene Verbrauch gerade nicht aus, lädt ein vorhandener Batteriespeicher den Überschuss für die Abend und Nachtstunden. Erst was danach noch übrig bleibt, fließt ins öffentliche Netz und wird mit der Einspeisevergütung vergütet. Ohne Speicher liegt der Eigenverbrauchsanteil meist bei 25 bis 35 Prozent, mit Speicher steigt er auf 60 bis 80 Prozent.
Solaranlagen bei SolarOutlet
Fertig zusammengestellte Anlagen aus Modulen, Wechselrichter und Speicher gibt es in den Komplett Sets, einzelne Module für individuelle Planungen in der Solarmodule Kategorie.
Häufige Fragen
Wie viel Strom erzeugt eine Solaranlage im Jahr?
Als bundesweiter Richtwert gelten etwa 950 Kilowattstunden Jahresertrag je installiertem Kilowatt Peak, abhängig von Standort und Ausrichtung.
Funktioniert eine Solaranlage auch bei bewölktem Himmel?
Ja, auch bei bewölktem Himmel erzeugen die Module weiterhin Strom, allerdings mit deutlich geringerem Ertrag als bei direkter Sonneneinstrahlung.
Was passiert nachts, wenn keine Sonne scheint?
Ohne Sonneneinstrahlung produziert die Anlage keinen Strom, der Haushalt bezieht dann entweder aus einem vorhandenen Speicher oder wie gewohnt aus dem öffentlichen Netz.
Brauche ich zwingend einen Speicher?
Nein, eine Solaranlage funktioniert auch ohne Speicher, ein Speicher erhöht aber den Eigenverbrauch deutlich und lässt sich meist auch nachträglich ergänzen.