Batteriespeicher
Kurz beantwortet
Ein Photovoltaik Speicher speichert tagsüber erzeugten Solarstrom und stellt ihn abends oder nachts wieder bereit, dadurch lässt sich der Eigenverbrauch von rund 25 bis 30 Prozent ohne Speicher auf 60 bis 80 Prozent steigern. Angeboten werden ausschließlich Hochvolt Systeme, sie erreichen einen höheren Wirkungsgrad als Niedervolt Systeme mit 48 Volt und werden direkt am Hybridwechselrichter betrieben.
Stand: Juli 2026
Warum sich ein Speicher lohnt
Die Einspeisevergütung liegt 2026 bei 7,78 ct pro kWh, deutlich unter dem Preis für zugekauften Netzstrom. Ein Speicher hält überschüssigen Solarstrom im eigenen Haushalt fest, statt ihn günstig einzuspeisen, und macht ihn abends oder bei bewölktem Wetter nutzbar. Je nach Anlagengröße und Verbrauchsverhalten steigt der Eigenverbrauch dadurch von rund 25 bis 30 Prozent ohne Speicher auf 60 bis 80 Prozent mit Speicher.
Hochvolt oder Niedervolt: Was passt
Hochvolt Speicher arbeiten mit mehreren hundert Volt und erreichen einen Wirkungsgrad von etwa 94 bis 97 Prozent, sie eignen sich besonders für größere Anlagen und Haushalte mit hohem Verbrauch. Niedervolt Speicher arbeiten meist mit 48 Volt, sind bei der Installation sicherer zu handhaben und lassen sich unkompliziert um weitere Module erweitern, ideal für kleinere Anlagen oder wenn Flexibilität wichtiger ist als maximaler Wirkungsgrad. SolarOutlet führt ausschließlich Hochvoltsysteme.
Hochvoltspeicher — warum unsere Speicher alle so aufgebaut sind
Alle Batteriespeicher im Sortiment sind Hochvoltspeicher. Sie arbeiten mit Spannungen ab etwa 100 Volt und werden direkt an den DC-Eingang eines Hybridwechselrichters angeschlossen. Der Vorteil: Bei gleicher Leistung fließt weniger Strom, dadurch entstehen weniger Verluste, und ein separater Batteriewechselrichter entfällt. Systemwirkungsgrade über 95 Prozent sind hier die Regel.
Niedervoltspeicher mit 48 Volt haben ihre Berechtigung bei Nachrüstungen an bestehenden Anlagen ohne Hybridwechselrichter und bei Inselsystemen. Für eine neue Anlage ist Hochvolt seit einigen Jahren der Standard, deshalb führen wir ausschließlich Hochvoltsysteme.
Was kostet ein 10 kWh Stromspeicher
Ein Batteriespeicher mit rund 10 kWh nutzbarer Kapazität kostet bei SolarOutlet je nach Hersteller und Serie meist zwischen 2400 und 4800 Euro für das reine Speichermodul, ohne Wechselrichter. Das entspricht ungefähr 210 bis 420 Euro pro kWh Speicherkapazität. Komplettpakete inklusive passendem Hybrid Wechselrichter liegen naturgemäß höher.
Sortiment bei SolarOutlet
SolarOutlet führt Batteriespeicher fast aller großen Hersteller, darunter Sungrow, SMA und Fronius. Am häufigsten gefragt sind die Kapazitätsklassen Stromspeicher 10 kWh und Stromspeicher 20 kWh. Passende Wechselrichter dazu gibt es in der Wechselrichter Kategorie.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Hochvolt und Niedervolt Speicher?
Hochvolt Speicher arbeiten mit mehreren hundert Volt und erreichen einen höheren Wirkungsgrad, Niedervolt Speicher arbeiten mit rund 48 Volt und lassen sich einfacher modular erweitern.
Was ist ein Hochvoltspeicher?
Ein Hochvoltspeicher arbeitet mit Spannungen ab etwa 100 Volt und wird direkt an den DC-Eingang eines Hybridwechselrichters angeschlossen. Das spart Wandlungsverluste und einen separaten Batteriewechselrichter. Alle Batteriespeicher bei SolarOutlet sind Hochvoltsysteme.
Was kostet ein 10 kWh Batteriespeicher?
Ein reines Speichermodul mit rund 10 kWh liegt bei SolarOutlet meist zwischen 2400 und 4800 Euro, abhängig von Hersteller und Serie.
Wie viel Eigenverbrauch bringt ein Speicher zusätzlich?
Je nach Anlagengröße und Speicherkapazität lässt sich der Eigenverbrauch von rund 25 bis 30 Prozent ohne Speicher auf 60 bis 80 Prozent mit Speicher steigern.
Lohnt sich ein Speicher trotz sinkender Einspeisevergütung?
Ja, da die Einspeisevergütung 2026 nur 7,78 ct pro kWh beträgt, ist selbst genutzter Strom aus dem Speicher meist deutlich günstiger als eingespeister oder zugekaufter Strom.