PV-Komplettset 20 kWp
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Fünf Komplettsets mit 20 kWp sind lieferbar, alle mit 42 Modulen. Zwei nutzen den Fronius Verto Plus 20 Plus mit dem Speicher Reserva Pro 24.0, drei das GoodWe ESA All-in-One System mit 16, 20 oder 32 kWh. Module sind AIKO 485 W Full Black oder TRINA 470 W Blackframe. Die Preisspanne reicht von 9.899 bis 16.499 € bei 0 % Umsatzsteuer, mit 19 % sind es 11.780 bis 19.634 €.
Stand: September 2026
Was 20 kWp im Jahr liefern
Mit dem Richtwert von 950 bis 1.000 kWh Ertrag je kWp und Jahr für Deutschland bei Süd- bis Südwestausrichtung erzeugt eine 20-kWp-Anlage 19.000 bis 20.000 kWh im Jahr. Damit ist sie eindeutig keine Einfamilienhaus-Anlage mehr.
Sinnvoll wird diese Größe, wenn tagsüber verbraucht wird: Handwerksbetrieb, Büro, Landwirtschaft, Mehrfamilienhaus mit mehreren Parteien. Der Grund ist die Wirtschaftlichkeit — eigenverbrauchter Strom spart den vollen Arbeitspreis, eingespeister bringt die Einspeisevergütung. Je höher der Anteil, der vor Ort verbraucht wird, desto schneller amortisiert sich die Anlage. Bei reiner Volleinspeisung lohnt die Größe kaum gegenüber einer halb so großen.
42 Module bei rund 2 m² je Modul entsprechen etwa 84 m² Dachfläche. In dieser Größe wird fast immer auf mehrere Flächen oder auf eine Halle verteilt.
Welche Komponenten in den 20-kWp-Sets stecken
- Fronius Verto Plus 20 Plus mit Reserva Pro 24.0 — mit 42 x AIKO 485 W Full Black oder 42 x TRINA 470 W Blackframe. Die beiden teuersten Sets der Klasse, 16.199 und 16.499 € bei 0 % Umsatzsteuer.
- GoodWe ESA All-in-One mit 42 x AIKO 485 W Full Black und wahlweise 16, 20 oder 32 kWh Speicher — 9.899 €, 11.599 € und 12.999 € bei 0 % Umsatzsteuer.
Zwischen dem günstigsten GoodWe-Set mit 16 kWh und dem Fronius-Set mit 24 kWh liegen 6.600 €. Ein Teil davon ist Speicherkapazität, ein Teil die Plattform. Auffällig ist, dass das GoodWe-Set mit 32 kWh — also 8 kWh mehr als das Fronius-Set — immer noch rund 3.200 € günstiger ist. Wenn dir Kapazität wichtiger ist als die Marke des Wechselrichters, ist das die rechnerisch stärkere Variante.
16, 20, 24 oder 32 kWh — welche Kapazität?
Nach der Faustregel von 1 kWh nutzbarer Kapazität je 1.000 kWh Jahresverbrauch passt zu 20.000 kWh Verbrauch ein Speicher um 20 kWh. Entscheidend ist aber nicht der Jahresverbrauch, sondern der Verbrauch außerhalb der Sonnenstunden. In einem Gewerbebetrieb, der von acht bis siebzehn Uhr arbeitet, deckt die Anlage den Bedarf direkt — dort reichen 16 kWh, um Morgen und Abend zu überbrücken. In einem Mehrfamilienhaus mit Abendlast sind 24 oder 32 kWh besser ausgelastet. Vergleichbare Einzelgeräte stehen unter Stromspeicher 20 kWh, die passenden Geräte separat unter Wechselrichter 20 kW.
Netzanschluss und Anmeldung prüfen
Ab dieser Leistung ist der Hausanschluss nicht mehr selbstverständlich ausreichend. Ein üblicher Anschluss mit 3 x 63 A trägt 20 kW Einspeiseleistung in der Regel, aber der Netzbetreiber muss der Anlage zustimmen, und die Zusage kann mit Auflagen kommen. Kläre das, bevor du bestellst — nicht, weil es meist ein Problem wäre, sondern weil eine Ablehnung nach der Lieferung teuer wird. Der Umsatzsteuersatz ist beim Kauf wählbar: 0 % nach § 12 Abs. 3 UStG für Betreiber einer Anlage auf einem Wohngebäude, sonst 19 %.
Wann 17,5 oder 25 kWp besser passen
Nach unten ist der Unterschied klein: Ein PV-Komplettset 17,5 kWp braucht 37 statt 42 Module und liefert rund 2.400 kWh weniger im Jahr. Wenn die Dachfläche knapp ist oder der Netzanschluss begrenzt, ist das die richtige Klasse.
Nach oben lohnt ein PV-Komplettset 25 kWp nur, wenn der Tagverbrauch die zusätzlichen 5.000 kWh wirklich aufnimmt. Sonst produzierst du Strom für die Einspeisevergütung und bezahlst dafür Module, Unterkonstruktion und Montage.