PV-Komplettset 17,5 kWp
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Vier Komplettsets mit 17,5 kWp sind lieferbar, jedes mit 37 Modulen. Drei nutzen den Fronius Verto Plus 17.5 Plus mit dem Speicher Reserva Pro 20.0, das vierte das Sigen-System aus Sigen Energy Controller 17.0 TP, zwei SigenStor Battery 10.0 und Sigen Energy Gateway HomePro TP. Die Preisspanne reicht von 13.799 bis 15.729 € bei 0 % Umsatzsteuer, mit 19 % sind es 16.421 bis 18.718 €.
Stand: September 2026
Was 17,5 kWp im Jahr liefern
Mit dem Richtwert von 950 bis 1.000 kWh Ertrag je kWp und Jahr, der in Deutschland bei Süd- bis Südwestausrichtung realistisch ist, erzeugt eine 17,5-kWp-Anlage 16.600 bis 17.500 kWh im Jahr. Das liegt weit über dem Bedarf eines einzelnen Haushalts.
Diese Klasse wird typischerweise gebaut für Mehrfamilienhäuser, für Wohnhaus plus Gewerbeeinheit am selben Anschluss oder für landwirtschaftliche Gebäude mit großer Dachfläche. Der entscheidende Punkt ist der Eigenverbrauch zur Erzeugungszeit: Wenn tagsüber niemand Strom braucht, geht der größte Teil für die Einspeisevergütung ins Netz, und die Anlage rechnet sich langsamer als eine halb so große.
37 Module bei rund 2 m² je Modul ergeben etwa 74 m² belegte Dachfläche. Das ist praktisch immer eine Belegung über mehrere Dachflächen oder ein sehr großes Pultdach.
Fronius oder Sigen — zwei unterschiedliche Systeme
- Fronius Verto Plus 17.5 Plus mit Reserva Pro 20.0 in drei Modulvarianten: 37 x AIKO 485 W Full Black, 37 x AIKO 460 W Full Black oder 37 x TRINA 470 W Blackframe. Preislich liegen diese drei zwischen 14.199 und 15.729 € bei 0 % Umsatzsteuer.
- Sigen Energy Controller 17.0 TP mit zwei SigenStor Battery 10.0 und dem Sigen Energy Gateway HomePro TP, dazu 37 x AIKO 485 W Full Black. Mit 13.799 € das günstigste Set der Klasse — bei nominell 20 kWh Speicher aus zwei stapelbaren Modulen.
Der praktische Unterschied liegt im Aufbau: Beim Sigen-System bilden Wechselrichter, Batteriemodule und Gateway einen gestapelten Turm, beim Fronius-Set sind Wechselrichter und Speicher getrennte Geräte. Für die Erweiterbarkeit ist der Stapel im Vorteil, für die Ersatzteil- und Servicelage der etablierte Hersteller.
Warum hier 20 kWh Speicher stehen
Alle vier Sets kommen auf rund 20 kWh. Nach der Faustregel von 1 kWh nutzbarer Kapazität je 1.000 kWh Jahresverbrauch passt das zu einem Verbrauch von etwa 20.000 kWh — also zu Mehrparteienhäusern oder Gewerbe, nicht zum Einfamilienhaus. Prüfe vor dem Kauf ehrlich, wie viel Strom nach Sonnenuntergang tatsächlich fließt. Bleibt der Nachtverbrauch unter 10 kWh, ist die Hälfte der Kapazität die meiste Zeit ungenutzt. Geräte dieser Größenordnung einzeln findest du unter Stromspeicher 20 kWh.
Warum 17,5 kWp eine ungewöhnliche Zahl ist
Die Größe ergibt sich nicht aus einer Norm, sondern aus der Wechselrichterleistung: Der Fronius Verto Plus 17.5 Plus gibt dieser Klasse ihren Namen, und 37 Module passen leistungsmäßig dazu. Für die Suche heißt das, dass zu dieser Zahl kaum jemand etwas sucht — praktisch relevant ist sie trotzdem, weil sie genau zwischen 15 und 20 kWp die Lücke schließt. Wenn dein Dach 37 Module trägt, ist das die Konfiguration, die ohne Rest aufgeht.
Wann 15 oder 20 kWp besser passen
Nach unten: Wenn der Verbrauch unter 15.000 kWh liegt und die Dachfläche nicht zwingend voll belegt werden muss, ist ein PV-Komplettset 15 kWp mit 15,9 kWh Speicher die schlankere Lösung. Der Ertragsunterschied beträgt rund 2.400 kWh im Jahr.
Nach oben: Bei 42 Modulen Dachfläche und deutlichem Tagverbrauch ist ein PV-Komplettset 20 kWp sinnvoller — dort reicht die Speicherauswahl von 16 bis 32 kWh, und die günstigsten Varianten liegen unter den Preisen dieser Klasse. Modultypen für eigene Konfigurationen stehen unter Solarmodule.