PV-Komplettset 12 kWp

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Kurz beantwortet

Drei Komplettsets mit 12 kWp stehen zur Wahl. Zwei davon nutzen den Fronius Symo GEN24 12.0 Plus SC mit dem Speicher Reserva 15.8, das dritte das GoodWe ESA All-in-One System mit 10 kWh. Module sind AIKO 485 W Full Black oder TRINA 470 W Blackframe, 25 bis 26 Stück je Set. Die Preisspanne reicht von 6.699 bis 11.139 € bei 0 % Umsatzsteuer, mit 19 % sind es 7.972 bis 13.255 €.

Stand: September 2026

Was 12 kWp im Jahr liefern

Wir rechnen mit 950 bis 1.000 kWh Ertrag je kWp und Jahr, dem Richtwert für Deutschland bei Süd- bis Südwestausrichtung. Für 12 kWp sind das 11.400 bis 12.000 kWh im Jahr. Diese Größe passt zu Haushalten, die Wärmepumpe und E-Auto gleichzeitig betreiben, oder zu einem Zweifamilienhaus hinter einem gemeinsamen Zähler.

25 bis 26 Module sind nötig. Mit rund 2 m² je Modul entspricht das 50 bis 52 m². Diese Fläche bekommt man selten auf einer einzigen Dachseite unter; meist wird auf zwei Flächen verteilt, etwa Ost und West. Das kostet einige Prozent Jahresertrag, verteilt die Erzeugung aber gleichmäßiger über den Tag — was bei eigenem Verbrauch oft mehr wert ist als der Spitzenertrag am Mittag.

Zwei Bauarten, ein deutlicher Preisunterschied

  • Fronius Symo GEN24 12.0 Plus SC mit Reserva 15.8 — mit 25 x AIKO 485 W Full Black oder 26 x TRINA 470 W Blackframe. Der Speicher ist mit rund 15,8 kWh die größere Variante.
  • GoodWe ESA All-in-One mit 10 kWh und 25 x AIKO 485 W Full Black. Wechselrichter und Batterie stecken in einem Gehäuse, der Speicher ist kleiner.

Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Set liegen rund 4.400 €. Das ist zum größeren Teil der Speicherunterschied von knapp 6 kWh, zum kleineren Teil der Aufpreis für die Fronius-Plattform mit getrennten Komponenten. Ein Systemvorteil ist das nicht automatisch — es hängt davon ab, ob du die zusätzliche Kapazität überhaupt füllst.

Welcher Speicher zu 12 kWp passt

Nach der Faustregel von 1 kWh nutzbarer Kapazität je 1.000 kWh Jahresverbrauch braucht ein Haushalt, der 12.000 kWh im Jahr verbraucht, etwa 12 kWh. Das GoodWe-Set mit 10 kWh liegt leicht darunter, die Fronius-Sets mit 15,8 kWh leicht darüber. Beide Richtungen sind vertretbar: Ein knapper Speicher wird jeden Tag voll ausgenutzt und amortisiert sich pro kWh am besten. Ein großzügiger Speicher erhöht den Eigenverbrauch weiter, aber mit sinkendem Zusatznutzen je kWh. Wenn du die Kapazität unabhängig vom Set beurteilen willst, hilft der Blick auf Batteriespeicher.

Zwei Dachflächen sind hier die Regel

Ab dieser Größe wird die Anlage selten auf eine einzige Dachseite passen. Das hat Folgen für die Planung: Zwei Ausrichtungen bedeuten zwei Strings, und der Wechselrichter muss sie getrennt regeln können. Beide angebotenen Geräte haben mehrere MPP-Tracker und können das. Wichtiger ist die Frage der Verschattung — ein Kamin, der ab 15 Uhr auf die Westfläche fällt, kostet mehr Ertrag, als die zusätzliche Fläche einbringt. Das gehört vor die Bestellung, nicht danach.

Wann 10 oder 15 kWp besser passen

Die Auswahl ist in dieser Klasse mit drei Sets kleiner als bei 10 kWp. Wenn dir die Modulauswahl wichtiger ist als die genaue Anlagengröße, findest du unter PV-Komplettset 10 kWp fünf Varianten mit ähnlicher Auslegung und vier Wechselrichter-Plattformen.

Nach oben lohnt sich der Schritt, wenn das Dach mehr als 26 Module trägt und der Verbrauch über 12.000 kWh liegt. Ein PV-Komplettset 15 kWp nutzt dann dieselbe Montagearbeit besser aus. Die Modultypen kannst du auch einzeln vergleichen, unter Solarmodule.