PV-Komplettset 5 kWp

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Kurz beantwortet

Vier Komplettsets mit 5 kWp sind lieferbar, jedes mit Hybrid-Wechselrichter und Batteriespeicher. Die Module kommen von AIKO (460 und 485 W Full Black) und TRINA (470 W Full Blackframe), Wechselrichter und Speicher von Sungrow und GoodWe. Die Preisspanne reicht von 3.729 bis 4.999 € bei 0 % Umsatzsteuer, mit 19 % sind es 4.438 bis 5.949 €. Eine 5-kWp-Anlage passt zu Haushalten mit rund 3.000 bis 4.500 kWh Jahresverbrauch und braucht etwa 22 bis 24 m² Dachfläche.

Stand: September 2026

Was 5 kWp im Jahr liefern

Wir rechnen auf allen Größenseiten mit 950 bis 1.000 kWh Ertrag je kWp und Jahr. Das ist der Wert, der sich in Deutschland bei Süd- bis Südwestausrichtung und üblicher Dachneigung einstellt. Für 5 kWp sind das 4.750 bis 5.000 kWh im Jahr. Ost-West-Dächer liegen darunter, verschattete Dächer deutlich darunter.

Ohne Speicher landet davon nur ein Teil im eigenen Haushalt, weil die Erzeugung mittags stattfindet und der Verbrauch morgens und abends. Deshalb ist in jedem der vier Sets ein Speicher enthalten. Elf bis zwölf Module ergeben die 5 kWp. Rechne mit rund 2 m² je Modul, dann brauchst du 22 bis 24 m² zusammenhängende Fläche — die Größe einer Reihenhaus-Dachseite ohne Gauben.

Welche Komponenten in den 5-kWp-Sets stecken

  • Zwei Sets mit Sungrow SH5.0RT-V112 und dem Batteriespeicher Sungrow SBR064 mit 6,4 kWh — einmal mit 12 x TRINA 470 W Full Blackframe, einmal mit 11 x AIKO 460 W Full Black.
  • Zwei Sets mit dem GoodWe ESA All-in-One System, das Wechselrichter und Speicher in einem Gehäuse vereint — mit 5 kWh oder 10 kWh Speicher, jeweils mit 11 x AIKO 485 W Full Black.

Der Unterschied ist vor allem praktisch. Beim Sungrow-Set hängen Wechselrichter und Batterieturm getrennt an der Wand, beim GoodWe-Set ist es ein Schrank. Wer wenig Platz im Technikraum hat, fährt mit der All-in-One-Bauweise einfacher. Wer den Speicher später vergrößern will, hat beim Batterieturm mehr Spielraum.

5, 6,4 oder 10 kWh Speicher zu 5 kWp?

Als Faustregel gilt rund 1 kWh nutzbare Speicherkapazität je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Bei 3.500 bis 4.500 kWh sind das 4 bis 5 kWh — die 5-kWh- und die 6,4-kWh-Variante treffen das gut. Das 10-kWh-Set ist die richtige Wahl, wenn ein E-Auto oder eine Wärmepumpe dazukommt oder absehbar dazukommen wird. Ohne solchen Zusatzverbrauch bleibt der große Speicher im Sommer halb leer, und die Mehrkosten holst du nicht herein. Mehr Kapazität ist nicht automatisch besser. Speicher lassen sich auch einzeln vergleichen, unter Batteriespeicher.

Wann 6 oder 8 kWp die bessere Wahl sind

5 kWp ist die kleinste Klasse, die wir als Komplettset führen. Nach unten gibt es dazu von uns keine Alternative — unter etwa 3.000 kWh Verbrauch ist eher die Frage, ob sich ein Speicher überhaupt lohnt, als welche Anlage es wird.

Nach oben ist der Sprung klein. Ein PV-Komplettset 6 kWp braucht nur ein bis zwei Module mehr, liefert aber rund 1.000 kWh zusätzlich im Jahr. Wenn die Dachfläche für 13 bis 14 Module reicht, nimm die größere Anlage: Gerüst, Unterkonstruktion und Anmeldung sind dieselbe Arbeit. Ab rund 5.000 kWh Verbrauch oder mit Wallbox im Plan fängst du besser gleich bei 8 kWp an. Alle Größen nebeneinander stehen unter Komplett-Sets.