Sungrow Speicher
13 ProdukteKurz beantwortet
Wir führen 13 lieferbare Sungrow-Speicher aus zwei Baureihen: SBR mit 3,2-kWh-Modulen und SBH mit 5,0-kWh-Modulen. Die Spanne reicht vom einzelnen SBR-Batteriemodul mit 3,2 kWh für 1.099 € bis zum SBH400 mit 40,0 kWh für 10.400,40 €, dazu kommt der Gewerbespeicher PowerStack ST225CP mit 225 kWh und 110 kW. Alle Hausspeicher sind Hochvolt-Systeme mit LFP-Zellen. Genannte Preise gelten mit 0 % Mehrwertsteuer nach § 12 Abs. 3 UStG, der Steuersatz ist im Bestellvorgang wählbar.
Stand: September 2026
SBR und SBH unterscheiden sich in der Modulgröße
Sungrow baut beide Hausserien als Stapel aus identischen Modulen, nur die Stückelung ist anders. Die SBR-Serie arbeitet mit Modulen zu 3,2 kWh. Bestellbar sind das SBR064 mit 6,4 kWh für 2.499 € und das SBR096 mit 9,6 kWh für 3.199 €, beide erweiterbar bis 25,6 kWh. Die SBH-Serie stapelt Module zu 5,0 kWh — das Einzelmodul SMR050 kostet 1.348,20 € — und deckt in Fünferschritten 10,0 bis 40,0 kWh ab: SBH100, SBH150, SBH200, SBH250, SBH300, SBH350 und SBH400. Wer unter 10 kWh bleiben will, landet zwangsläufig bei SBR. Wer über 25,6 kWh hinaus muss, bei SBH. Die Details zur kleineren Baureihe stehen unter Sungrow SBR.
Hochvolt heißt: der Wechselrichter muss dazu passen
Beide Serien sind Hochvolt-Speicher. Sie haben keinen eigenen Batteriewechselrichter, sondern hängen gleichstromseitig an einem Sungrow-Hybridwechselrichter, der PV-Strang und Batterie gemeinsam regelt. Ein Speicher allein ist also nie eine vollständige Anlage. Im Sortiment stehen dafür die RT-Serie mit SH5.0RT bis SH10RT-20 (5 bis 10 kW) und die T-Serie mit SH5T bis SH25T-V11 (5 bis 25 kW), alle dreiphasig — siehe Sungrow Wechselrichter. Welche Kombination freigegeben ist, hängt am Versionsstand beider Geräte. Das SBH250 bieten wir deshalb zusammen mit dem SH25T-V11 als abgestimmtes Set an. Bei allen anderen Paarungen lohnt sich eine kurze Rückfrage vor der Bestellung, statt hinterher ein Gerät zurückzuschicken.
Erweitern geht, aber nicht beliebig
Nachrüsten ist bei beiden Serien vorgesehen, die Schrittweite ist aber fest: 3,2 kWh bei SBR, 5,0 kWh bei SBH. Zwischengrößen gibt es nicht. Für SBH führen wir das Zubehörset AST04844 mit BMS-Einheit, Sockel und Abdeckung für 539,90 € — die Komponenten, die ein Stapel unabhängig von seiner Höhe braucht. Plane die Endgröße möglichst früh. Module derselben Serie lassen sich später ergänzen, ein Wechsel von SBR auf SBH bedeutet dagegen, den kompletten Stapel zu tauschen. Und mehr Kapazität rechnet sich nicht automatisch: Ein Speicher, der im Winter nur halb gefüllt wird, verdient die zusätzlichen Module nicht.
Welche Größe zu deinem Verbrauch passt
Als grobe Orientierung gilt rund 1 kWh Speicher je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Bei 4.500 kWh im Jahr landest du damit zwischen SBR064 und SBH100. Wärmepumpe oder Wallbox verschieben das nach oben, weil mehr Verbrauch in die Abend- und Nachtstunden fällt. Die großen SBH-Stufen ab 25 kWh sind für ein Einfamilienhaus fast immer überdimensioniert — sie zielen auf Mehrfamilienhäuser, Betriebe und Anlagen mit entsprechend großer PV-Leistung. Wenn du unsicher bist, plane die kleinere Stufe und nutze die Erweiterbarkeit. Ein Modul nachzukaufen ist günstiger, als jahrelang Kapazität zu bezahlen, die nie gefüllt wird. Ein Speicher soll den Abendbedarf decken, nicht mehrere Tage überbrücken.
Was die Systeme kosten
Bezogen auf die Kapazität kostet das SBR064 rund 390 € je kWh, das SBR096 rund 333 €, das SBH100 rund 303 € und das SBH400 rund 260 €. Der Preis je Kilowattstunde sinkt mit der Stapelhöhe also um gut ein Drittel. Für gewerbliche Anwendungen liegt der PowerStack ST225CP-110HV-P2 mit 225 kWh, 110 kW und Flüssigkühlung bei 51.199 € — dazu mehr unter Gewerbespeicher. Der Lagerbestand ist bei den Modulen am größten: 180 SBR-Module und 78 SBH-Module liegen in Stettfeld, die fertigen Pakete in kleineren Stückzahlen. Einen Vergleich über alle Hersteller hinweg findest du unter Batteriespeicher.